Moderne Untersuchungsmethoden

Natürlich ist ein Gespräch alleine oft unzureichend und es sind weitergehende Untersuchungen zur Beurteilung des Gesundheitszustandes notwendig. Wir bieten deshalb verschiedene zusätzliche Analysemethoden an:

  • Ultraschalluntersuchungen wie
    Gefäßultraschall (Venen, Arterien), Ultraschall der Organe, Echokardiographie
    EKG
    Ruhe-, Belastungs-EKG
    Blutdruckmessungen
    Ruhe-, Belastungs-, Langzeitblutdruckmessung
  • Ankle-Brachial-Index (ABI)
  • Neuropathieuntersuchung
  • Laboranalysen
  • Bioimpedanzmessung mit Körperzusammensetzungsanalyse
Szene12

Angebote im Detail

Ernährungsberatung

Speziell für Diabetes mellitus, Bluthochdruck
Strukturiertes Adipositastherapieprogramm

Diabetikerschulungen

Diese werden in Zusammenarbeit mit dem KH Schwaz durchgeführt

Gerinnungsschulung

Strukturierte Schulung nach den Schulungsstandards der Österreichischen Arbeitsgruppe zur Selbstkontrolle der oralen Antikoagulation

Mit dieser strukturierten Schulung, welche nach den Inhalten und den Schulungsstandards der „Österreichischen Arbeitsgruppe zur Selbstkontrolle der oralen Antikoagulation“ (ÖASA, www.oeasa.at) durchgeführt wird, möchten ich Ihnen das notwendige Wissen und Handwerkzeug für das Gerinnungs-Selbstmanagement geben.

Die Schulung findet in Gruppen von 4-6 Patienten, an 2 Terminen mit einer Dauer von jeweils 3-4 Stunden statt. Die Mitnahme einer Begleitperson ist von Vorteil und erwünscht. Bereits am ersten Schulungsabend lernen Sie das Bedienen des Messgerätes (CoaguChek® XS). Sie bekommen dieses zum Üben mit nach Hause.

Die Schulungskosten inkludieren 1 Begleitperson, Schulungsmaterial und Getränke. Die Anmeldung kann über E-mail oder telefonisch erfolgen. Eine Überweisung durch einen praktischen Arzt bzw. Facharzt ist erforderlich. Nach Durchführung eines Wissenstests, in dem belegt wird, dass die Schulungsinhalte verstanden wurden, wird die Schulungsbestätigung ausgestellt. Es werden unten angeführte Themen behandelt.

Voraussetzungen für die Schulungsteilnahme und Kostenübernahme (Gerät, Messstreifen, Schulungskosten) durch die Krankenkasse (Unterschiede in den einzelnen Kassen beachten):

  1. Eine Diagnose (mechanischer Herzklappenersatz, chronisches Vorhofflimmern, rezidivierende Thrombose/Embolie, angeborene oder erworbene Gerinnungsstörungen und andere), die eine Antikoagulation mit einem Coumarin („Blutverdünnung“) auf Dauer notwendig macht.
  2. Fähigkeit, die INR-Kontrolle selbst durchzuführen (bei bettlägerigen Patienten evtl. auch durch Angehörige möglich).
  3. Teilnahme an einer standardisierten Gerinnungsschulung in einem von der ÖASA empfohlenen Schulungszentrum.

Wozu dieser Aufwand ?

  • Verbesserung der Therapie (= Einstellung) durch selbständige INR-Bestimmung
  • Geringere Komplikationen
  • Selbstverantwortung
  • Erhöhung der Lebensqualität

Der wissenschaftliche Stellenwert der Patientenselbstkontrolle liegt in der Verbesserung der Einstellung (= INR-Werte häufiger im INR-Zielbereich) im Vergleich zur Kontrolle in Spitalsambulanzen, Labors, bei niedergelassenen Ärzten, …

Zahlreiche Studien belegen übereinstimmend, dass die Methode „Selbstkontrolle“ in der Antikoagulation gegenüber der Fremdkontrolle mindestens ebenbürtig ist (siehe Literaturangaben bei www.oeasa.at).

Schwere Komplikationen wie Thromboembolien oder Blutungen können dadurch in größerem Maße vermieden werden. Die Möglichkeit zu einer engmaschigen Kontrolle der Antikoagulation und eine damit verbundene Patientenflexibilität stellen weitere Vorteile der Methodik dar, ohne die Bedeutung einer qualifizierten Betreuung durch niedergelassene Haus- und Fachärzte zu verringern (siehe ÖASA- Website, www.oeasa.at).

Themen der Schulung, an 2 Abenden mit je ca. 3,5 Stunden Dauer

1. Abend

  • Allgemeines
  • Gerinnung – was versteht man darunter?
  • Thrombus, Thrombose, Embolie
  • Gerinnungshemmung
  • Notwendigkeit der Antikoagulation
  • Erklärung INR / Quick
  • Therapeutischer Zielbereich (INR- Bereiche)
  • AK-Pass, Protokollführung
  • Therapeutischer Bereich
  • Gerätevorstellung, Messtechnik/Vorgehen beim Messen
  • Medikamente (Coumarine, Heparin, Thrombozytenaggregationshemmer): Wirkungen, Nebenwirkungen

2. Abend

  • Kontrolle der INR-Selbstmessungen
  • Interpretation der selbstgemessenen INR-Werte und weitere Entscheidung
  • Medikamentendosierung, Dosiskorrektur entsprechend den gemessenen INR-Werten
  • Protokollierung der Gerinnungswerte und der aktuellen Dosis in einem Ausweis (AK-Ausweis)
  • Zeichen der Über- und Unterdosierung
  • Anzeichen eines thrombo-embolischen Ereignisses
  • Was tun bei Blutungen und/oder Thrombosen
  • Messhäufigkeit, Messfehler
  • Ernährung
  • Vorgehen bei geplanten Eingriffen
  • AK-Therapie in der Schwangerschaft
  • Verhalten bei bestimmten Erkrankungen (z.B. gastrointestinalen Infekten)
  • Vorgehen bei Spritzen, Impfungen
  • Alkohol und Nikotin
  • Vergessene Tablette – was ist zu beachten?
  • Was tun bei Änderung der übrigen medikamentösen Therapie?
  • Welche Medikamente dürfen nicht zusätzlich eingenommen werden?
  • Wissenstest
  • Schulungsbestätigung, Anträge an Kassen

Der therapeutische Bereich ist der je nach Krankheit notwendige INR-Zielbereich zur Verhinderung von Thromboembolien. Unten angeführt finden sie die von der amerikanischen Herzgesellschaft publizierte Tabelle mit den Erkrankungen und den dazu empfohlenen Zielbereichen.

Und nach individueller Einstellung je nach Indikation.

www.americanheart.org

INR 2.0 – 3.0

  • Flimmerarrhythmie
  • VTE (TVT/PE)
  • Rheumat. Klappenerkrankung
  • Mechan. Aortenklappen
  • Biolog. Klappen
  • Dilatative CMP
  • Cardioversion
  • Re-Insulte
  • Paradoxe Embolien

INR 2.5-3.5

  • Mechan. Mitralklappen
  • APL-Syndrom
  • Mechan. Aortenklappen + VHF
  • Rezidivierende PE
  • Thrombosen mit atypischer Lokalisation
    (Mesenterialvenen, Hirnsinus)

Anspruch haben Personen ab dem 18 Lebensjahr einmal jährlich.

Vorsorgeuntersuchungen dienen der Verhütung und Erkennung von:

  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • Herzkreislauf-Erkrankungen
  • bestimmten Karzinomen
  • Ärztliches Gespräch
  • Quartalskontrollen, Jahreskontrollen
  • Beratung zur Blutzucker-Einstellung
  • Auswertung von Blutzuckerprotokollen
  • Polyneuropathietest, Ankle-Brachial-Index-Messung (ABI)
  • Labor (Stoffwechselparameter u.a.), EKG, 24h Blutdruck, Ergometrie
  • Echokardiographie, Gefäßultraschall
  • Gerätekontrollen Geräteeinschulungen (BZ-Messgerät, Pen)
  • Insulinpumpenbetreuung
  • TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation)
  • Betreuung von Diabetes-Folgekrankheiten
  • Medikamentenmanagement
  • Ernährungsberatung, Ernährungstherapie